Eine kürzlich eingegangene Leserfrage zeigt exemplarisch, wie groß die Unsicherheit beim Thema Minderheitengeschlecht oft ist:
„Wenn es 105 Männer und 106 Frauen gibt – gilt dann trotzdem das männliche Geschlecht als Minderheit?“
Die Unsicherheit dahinter ist verständlich: Wirkt ein einzelner Kopf Unterschied wirklich so entscheidend? Und könnte man nicht argumentieren, dass bei einem so kleinen Abstand gar keine „echte Minderheit“ vorliegt?