Grundlagen

Was sind Langzeiterkrankungen? An diesen Vorgaben können Sie sich orientieren

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bandscheibenleiden, Erschöpfungssyndrome: Diese und viele andere Leiden können in eine Langzeiterkrankung münden. Woran erkennen Sie, wann Sie aufmerksam werden sollten? Lesen Sie hier, nach welchen Begriffsbestimmungen Sie sich richten können.

Britta Schwalm

21.07.2026 · 1 Min Lesezeit

Eine klare juristische Definition für eine Langzeiterkrankung gibt es nicht. In der Praxis werden Arbeitnehmer häufig dann als „langzeitkrank“ bezeichnet, wenn sie länger als sechs Wochen arbeitsunfähig erkrankt sind. Zu diesem Zeitpunkt endet die Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers, und der betreffende Mitarbeiter erhält Krankengeld von seiner Krankenkasse (s. S. 7). Auch für das BEM spielt die Sechswochenfrist eine wichtige Rolle (s. S. 5). Sie können sich an dieser Frist also grundsätzlich orientieren, wenn es darum geht, aufmerksam zu werden oder gar erste Handlungsschritte einzuleiten.

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