Wissenswert

Unsichtbare Behinderungen: Erkennen, sensibel handeln, wirksam unterstützen

Nicht jede Behinderung ist auf den ersten Blick erkennbar. Während sichtbare körperliche Einschränkungen im Arbeitsalltag meist unmittelbar wahrgenommen werden, bleiben sogenannte unsichtbare Behinderungen häufig im Verborgenen. Dazu zählen unter anderem psychische Erkrankungen, chronische Schmerzen, Autoimmunerkrankungen, Fatigue, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder neurologische Beeinträchtigungen.

Arno Schrader

19.03.2026 · 1 Min Lesezeit

Unsichtbare Behinderungen sind oft erklärungsbedürftig. Kolleginnen und Kollegen oder Führungskräfte können Leistungsschwankungen, Fehlzeiten oder ein verändertes Verhalten fehlinterpretieren. Nicht selten entstehen vorschnelle Urteile wie „nicht belastbar“, „wenig motiviert“ oder „schwierig“. Für die betroffenen Beschäftigten bedeutet dies zusätzlichen Druck. Viele zögern daher, ihre Einschränkung offen anzusprechen. Die Angst vor Stigmatisierung oder beruflichen Nachteilen ist nach wie vor groß.

Ihre Schlüsselrolle als SBV

Für Sie als SBV entsteht hier eine besondere Verantwortung: Sie bewegen sich in einem sensiblen Spannungsfeld zwischen Vertrauen, Diskretion, Aufklärung und konsequenter Interessenvertretung. Sie sind also Vertrauensperson, Vermittlerin und Interessenvertretung zugleich.

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