Unsichtbare Behinderungen sind oft erklärungsbedürftig. Kolleginnen und Kollegen oder Führungskräfte können Leistungsschwankungen, Fehlzeiten oder ein verändertes Verhalten fehlinterpretieren. Nicht selten entstehen vorschnelle Urteile wie „nicht belastbar“, „wenig motiviert“ oder „schwierig“. Für die betroffenen Beschäftigten bedeutet dies zusätzlichen Druck. Viele zögern daher, ihre Einschränkung offen anzusprechen. Die Angst vor Stigmatisierung oder beruflichen Nachteilen ist nach wie vor groß.
Ihre Schlüsselrolle als SBV
Für Sie als SBV entsteht hier eine besondere Verantwortung: Sie bewegen sich in einem sensiblen Spannungsfeld zwischen Vertrauen, Diskretion, Aufklärung und konsequenter Interessenvertretung. Sie sind also Vertrauensperson, Vermittlerin und Interessenvertretung zugleich.