Soft Skills

Taktgefühl: Wie Sie als SBV sensible Themen richtig ansprechen

Zu den Skills einer guten Schwerbehindertenvertretung (SBV) gehört weit mehr, als nur Gesetzestexte zu kennen. Sie sind oft die erste Anlaufstelle, wenn es im Arbeitsleben eines Kollegen schwierig wird. Es geht um Gesundheit, um Ängste vor dem Jobverlust, um die Frage: „Wie kann es weitergehen?“, oder um das Eingeständnis, dass man „nicht mehr so kann“ wie früher. Hier ist Taktgefühl eines Ihrer wichtigsten Werkzeuge. Nachfolgend finden Sie einige hilfreiche Anregungen für Ihre Arbeit bzw. Ihre Gespräche als SBV.

Arno Schrader

19.02.2026 · 3 Min Lesezeit

Schätzen Sie sich selbst als taktvoll ein? Taktgefühl wird oft mit „Vorsicht“ verwechselt. Dabei bedeutet es nicht, um den heißen Brei herumzureden. Im Gegenteil: Taktgefühl ist die Kunst, schwierige Dinge so direkt wie nötig und so wertschätzend wie möglich anzusprechen. Es ist das Wissen, wann man eine Frage stellt und wann man besser schweigt. Das ist im Gespräch, insbesondere wenn Emotionen hochkommen, gar nicht so leicht. Hier finden Sie einige Ideen, wie Ihnen das bewusster gelingen kann.

Taktgefühl braucht Vorbereitung

Bevor Sie ein sensibles Thema ansprechen, muss der Rahmen stimmen. Als SBV wissen Sie, dass Vertrauen für ein gutes Gespräch nicht zwischen Tür und Angel entsteht. Privatsphäre ist entscheidend, gerade bei sensiblen Themen.

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