Schlussgedanken

So nutzen Sie Ihre Rechte als Schwerbehindertenvertretung vor Gericht

Wenn ein Fall vor dem Arbeitsgericht landet, ist das für schwerbehinderte Beschäftigte oft ein belastender Höhepunkt eines langen Konflikts. Für Sie als Schwerbehindertenvertretung bedeutet es dagegen vor allem eines: Verantwortung. Sie sind nicht nur Ansprechperson, sondern häufig der wichtigste Halt für Betroffene, die sich im Prozess gegen eine Kündigung, eine Benachteiligung oder ein fehlerhaftes Beteiligungsverfahren wehren müssen.

Arno Schrader

21.01.2026 · 1 Min Lesezeit

In der Praxis zeigt sich immer wieder: Gute Beteiligungsarbeit zahlt sich vor Gericht aus. Fehler des Arbeitgebers entstehen häufig in der Phase vor dem Verfahren – bei fehlenden Präventionsgesprächen, nicht dokumentierten Bemühungen um leidensgerechte Arbeit oder einer unzureichenden Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung. Genau hier haben Sie ein starkes Werkzeug: Sie können aufklären, auf Verfahren hinwirken, Alternativen einfordern und dokumentieren, wann Arbeitgeber ihrer gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommen.

All dies füllt die Akte und erleichtert es dem Gericht später erheblich, die tatsächlichen Abläufe zu beurteilen.

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