KOMMUNIKATION

Sicherheitsunterweisungen müssen verständlich sein, sonst verpufft der Schutz

„Ja, ja – verstanden.“ Viele Sicherheitsunterweisungen werden kurz abgenickt und die Kollegen gehen zum Alltag über. Doch haben sie die Informationen verstanden? Das ist in einer multikulturellen Belegschaft nicht mehr so einfach zu beantworten. Oftmals sind die Themen doch recht theoretisch und auch sprachlich auf einem Niveau, das für jemanden, der Deutsch nicht als Muttersprache gelernt hat, nur eingeschränkt verständlich ist. Und es gibt noch andere Gründe, warum die Inhalte nicht wirklich verstanden werden. Doch in vielen Betrieben wird dieser Aspekt oft unterschätzt: Die beste Unterweisung nützt nichts, wenn sie nicht verstanden wird. Verständliche Sprache ist kein „Extra“, sondern eine Grundvoraussetzung für wirksame Prävention. Genau hier sollten Sie als Betriebsrat aufmerksam sein und klare Anforderungen an Ihren Arbeitgeber stellen.

Brigitte Ganzmann

02.03.2026 · 2 Min Lesezeit

Unterweisungen sollen Ihren Kollegen helfen, sicher zu arbeiten. Das gelingt allerdings nur, wenn die Inhalte verständlich, klar, nachvollziehbar und praxisnah vermittelt werden. Erinnern Sie sich an Ihre letzte Unterweisung? Häufig sind diese voller Fachbegriffe und verschachtelter Sätze. Die fachkundige Person, die die Unterweisung durchführt, weiß viel über die Gefahren am Arbeitsplatz, hat aber meist nicht im Blick, dass die Zuhörer nicht so viel Vorwissen oder sprachliche Kompetenzen mitbringen.

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