RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Mobbing am Arbeitsplatz verstößt gegen rechtliche Vorgaben

Stellen Sie sich vor: Eine langjährige, engagierte Kollegin, seit über 25 Jahren zuverlässig und leistungsstark in einer Bank tätig, gerät plötzlich ins Visier von Mobbern. Nach einer Umstrukturierung beginnt ihr neuer Vorgesetzter, sie vor Kollegen zu kritisieren, ihr wichtige Informationen vorzuenthalten und ihre Leistungen nicht mehr anzuerkennen. In Besprechungen wird sie übergangen, sozial isoliert. Zunächst versucht Frau M., die Situation durch noch mehr Einsatz auszugleichen. Doch die Belastung wächst und führt zu langer Arbeitsunfähigkeit. Wer hätte sie davor schützen können, und auf welcher rechtlichen Basis?

Brigitte Ganzmann

13.07.2026 · 1 Min Lesezeit

Dieser Fall, veröffentlicht in einer Fachzeitschrift, zeigt, wie hilflos Mobbingopfer oft sind. Für Sie als Betriebsrat ist er ein anschauliches Beispiel dafür, wie wichtig rechtssicheres Handeln ist – und das von Ihrem Arbeitgeber, dem betroffenen Kollegen und Ihnen als Betriebsrat. Denn Mobbing hat nicht nur persönliche Folgen für Betroffene, sondern führt auch zu langen Fehlzeiten, Produktivitätsverlusten und Belastungen für das gesamte Team.

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