HÄTTEN SIE’S GEWUSST?

Mal gibt es Spielraum – mal nicht

Nach einem altbekannten Spruch ist man vor Gericht und auf hoher See angeblich in Gottes Hand. Inwieweit die Gleichsetzung von Gott und Unberechenbarkeit von Gottvertrauen zeugt, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls stimmt diese Charakterisierung der Gerichte mal mehr und mal weniger.

Michael Tillmann

14.03.2025 · 1 Min Lesezeit

Oft hat das Gericht einen Spielraum

Dass Menschen sich vor Gericht oft unsicher fühlen, kommt nicht von ungefähr. In vielen Fällen hat das Gericht einen erheblichen Spielraum, z. B. bei der Feststellung eines bestimmten Sachverhalts. So kann es etwa um die Frage gehen: Was ist in einem bestimmten Gespräch gesagt und vereinbart worden? Bei der Bewertung von Zeugenaussagen kommen dann unterschiedliche Richter*innen vielleicht zu unterschiedlichen Ergebnissen – die aber alle noch von der Rechtsordnung gedeckt sein können.

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