Wissenswert

Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz: Chancen, Risiken und Ihre Rolle als SBV

Sie als Schwerbehindertenvertretung stehen aktuell vor einer neuen Herausforderung: Künstliche Intelligenz (KI) wird immer häufiger im Betrieb eingesetzt – bei Bewerbungen, Leistungsbewertungen, Schichtplanung oder Arbeitszeiterfassung.

Arno Schrader

21.04.2026 · 2 Min Lesezeit

KI kann Arbeitsabläufe erleichtern und Barrieren reduzieren, birgt jedoch auch Risiken, insbesondere für schwerbehinderte Mitarbeitende. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass KI gerecht, diskriminierungsfrei und inklusiv eingesetzt wird. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie haben, wie Sie die Beschäftigten schützen und welche Pflichten der Arbeitgeber hat, um Schulungen und faire Nutzung sicherzustellen.

KI als Chance für die Inklusion

Digitale Systeme können die Arbeit für schwerbehinderte Kolleginnen und Kollegen erheblich erleichtern. Beispiele sind automatische Spracherkennung für Menschen mit Hörbehinderung, Assistenzsysteme zur Navigation auf großen Betriebsflächen oder barrierefreie Zeiterfassungssysteme. Sie als SBV sollten diese Chancen aktiv begleiten, indem Sie prüfen, ob die Systeme barrierefrei und bedienerfreundlich sind und die speziellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden berücksichtigen.

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