WICHTIGE URTEILE

Kein Versteckspiel für Mitarbeitende

Bei der Nutzung von Computern ist je nach Einrichtung des Systems oftmals genau nachzuvollziehen, wer wann was gemacht hat. Das muss aber nicht immer so sein. Wenn mehrere Personen Zugang zu einem Rechner haben und keine speziellen Vorkehrungen getroffen sind, ist es manchmal nicht eindeutig nachvollziehbar, wer z. B. eine bestimmte Kopier-Software benutzt hat. Dies sollte man als Mitarbeiter*in aber keineswegs als „Freibrief“ verstehen, einen dienstlichen Computer auch für „schmutzige“ Dinge zu benutzen, selbst wenn private Nutzung nicht völlig ausgeschlossen ist.

Michael Tillmann

17.01.2025 · 1 Min Lesezeit

Der Fall: Ein IT-Mitarbeiter war bei einem deutschen Bundesland angestellt und dort für die IT bei einem Gericht zuständig und verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehörte unter anderem die Verwaltung des sogenannten „ADV-Depots“. Damit verbunden war die Bestellung des für die Datensicherung notwendigen Materials wie beispielsweise CDs und DVDs.

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