Laut RKI-Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024 verfügen über 80 % der Bevölkerung über eine geringe Gesundheitskompetenz, konkret 81,3 % der Frauen und 81 % der Männer. In einer Zeit, in der Gesundheitsinformationen im Netz überall abrufbar sind, ist das kaum zu glauben.
ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZ
Gesundheitskompetenz: Warum Gesundheitsförderung an der Arbeitsstätte stattfinden muss
Gesundheit ist Privatsache, Gesundheitsförderung hingegen nicht. Auch am Arbeitsplatz sollte die Gesundheitskompetenz der Kolleg*innen aufgebaut werden, immerhin kostet Krankheit die Arbeitgebenden und den Sozialstaat jedes Jahr viel Geld. Ein Ansatz ist hier die Gesundheitsförderung. Angesichts der neuen Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts (RKI) wird deutlich, wie wichtig strukturierte Gesundheitsförderung ist: Mehr als 4 von 5 Beschäftigten in Deutschland haben Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen richtig zu nutzen. Für den Arbeitsalltag ist das eine zentrale Erkenntnis: Gesundheitsförderung funktioniert nur dann, wenn alle die verfügbaren Informationen tatsächlich verstehen und nutzen können.