Die vier Seiten einer Nachricht hat Friedemann Schulz von Thun in den 1970er-Jahren entwickelt. Der Psychologe wollte damit die Komplexität menschlicher Kommunikation verdeutlichen. Sein Ansatz baut auf der Erkenntnis auf, dass jede Nachricht nicht nur eine Information, sondern auch Gefühle, die Beziehung zwischen den Gesprächspartnern und eine versteckte Aufforderung enthält. Das Kommunikationsquadrat ist bis heute ein Standardmodell der Kommunikationspsychologie.
Die 4 Seiten einer Nachricht
Kerninhalt dieses Modells ist, dass jede unserer Äußerungen gleichzeitig vier Botschaften enthält: die Sachebene, die Selbstoffenbarung, die Beziehungsebene und den Appell.