Grundlegendes

Das sind die Grundlagen zum Schutz vor Mobbing und Diskriminierung

Am Arbeitsplatz sind Kollegialität und gegenseitige Unterstützung von entscheidender Bedeutung. Nur wenn Beschäftigte zusammenhalten, lassen sich Mobbing und Diskriminierung wirksam verhindern. Sie als Schwerbehindertenvertretung tragen dabei eine besondere Verantwortung: Sie sollten darauf achten, dass Betroffene geschützt werden, psychische Belastungen reduziert und Konflikte frühzeitig gelöst werden.

Arno Schrader

19.03.2026 · 2 Min Lesezeit

Mobbing und Diskriminierung wirken sich nicht nur auf einzelne Beschäftigte aus. Sie können Fehlzeiten erhöhen, die Fluktuation steigern und das Betriebsklima insgesamt belasten. Gleichzeitig entstehen häufig wirtschaftliche Nachteile durch sinkende Produktivität und sinkende Motivation. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Schwerbehindertenvertretung aktiv werden und Betroffene gezielt unterstützen.

1. Grundwissen über Mobbing und Diskriminierung

Bevor Sie handeln, sollten Sie ein klares Verständnis dafür entwickeln, was unter Mobbing und Diskriminierung zu verstehen ist. Der Begriff „Mobbing“ wird in Alltagssituationen oft sehr weit gefasst verwendet, wodurch ernsthafte Fälle verwässert werden. Mobbing beschreibt ein systematisches Verhalten, das sich über längere Zeit erstreckt und die psychische und berufliche Situation der Betroffenen erheblich beeinträchtigt.

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