SCHWERPUNKTTHEMA
Das können Sie als Personalrat konkret zur Suchtprävention beitragen
Auch wenn niemand in der Dienststelle einfach über das Thema Sucht sprechen wird, so ist doch das dienstliche Setting sehr gut geeignet. Hier können Sie instabilen Kolleginnen und Kollegen Unterstützung anbieten, frühzeitig ein Suchtverhalten oder eine Neigung wahrnehmen und durch klare Regeln alle anderen in der Dienststelle vor Unfällen, die aufgrund der Auswirkungen der Sucht geschehen, schützen. Durch eine Dienstvereinbarung, ein gutes Früherkennungssystem und Interventionen bei Suchtproblemen können Sie dies als Personalrat gemeinsam mit Ihrem Dienstgeber bewerkstelligen.
Maria Markatou
11.08.2025
·
6 Min Lesezeit
Sucht gibt es auch am Arbeitsplatz
Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass die Kollegen ihre Sucht am Arbeitsplatz offen ausleben – kein Alkoholiker packt seinen Schnaps einfach so während der Arbeit offen aus –, so ist doch die Lebenswelt eine wesentliche Säule in der Suchtprävention. Hier können die betroffenen oder gefährdeten Kollegen am besten angesprochen und ihnen kann Hilfe angeboten werden, wenn der Dienstherr sich hier entsprechend professionell aufstellt. Das ist wichtig, denn oftmals wird die Hilfe von außen besser angenommen als Hilfe aus der Familie, die ja oftmals ein Teil der Suchtproblematik ist.
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