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Belastungen am Arbeitsplatz: Was Sie als Betriebsrat wissen und tun müssen

Die wirtschaftliche Lage in vielen Betrieben ist angespannt. Durch Fachkräftemangel und Sparmaßnahmen fallen immer mehr Stellen weg und werden nicht nachbesetzt. Die Arbeit, die zuvor 2 Kollegen gemacht haben, muss nun von einem erledigt werden. Die Folge: Die verbleibenden Kollegen tragen eine immer größere Arbeitslast. Laut TK-Stressreport 2025 empfinden 2 von 3 Kollegen häufig oder manchmal Stress – Überlastung, Termindruck und ständige Unterbrechungen zählen zu den häufigsten Belastungsfaktoren. Doch wann spricht die Arbeitswissenschaft eigentlich von einer körperlichen oder psychischen Belastung? Und was können Sie als Betriebsrat gemeinsam mit dem Arbeitgeber dagegen unternehmen? Tauchen Sie in dieses spannende Thema ein und entlasten Sie die Kollegen mit den richtigen Maßnahmen.

Brigitte Ganzmann

05.08.2026 · 3 Min Lesezeit

Kollegen beschweren sich bei Ihnen als Betriebsrat über permanenten Druck und hohe Arbeitsverdichtung und klagen über Erschöpfung. Was tun Sie dann? Ist es ein persönliches Problem der einzelnen Kollegen? Hier gibt es ein klares Nein! Studien zeigen, dass dieses subjektive Empfinden längst ein Massenphänomen geworden ist. Nehmen Sie jede Beschwerde ernst, führen Sie gemeinsam im Gremium eine anonyme Liste über solche Belastungsbeschwerden und identifizieren Sie so die Anzahl, die Gründe und auch die einzelnen Abteilungen/Bereiche.

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