Zunächst sollten Sie den Ist-Zustand im Betrieb prüfen: Sind Türen, Flure, Sanitäranlagen und Arbeitsplätze für alle zugänglich? Funktionieren digitale Systeme, wie Zeiterfassung, E-Mail oder Software-Anwendungen, barrierefrei? Sprechen Sie mit betroffenen Kolleginnen und Kollegen, um konkrete Probleme zu erkennen.
Anschließend entwickeln Sie gemeinsam mit dem Arbeitgeber Lösungsvorschläge. Das können höhenverstellbare Tische, spezielle Software, barrierefreie Besprechungsräume oder angepasste Arbeitsabläufe sein. Nutzen Sie Ihre Mitbestimmungsrechte nach § 90 SGB IX, um die Umsetzung zu begleiten und bei neuen Arbeitsplätzen oder Umbauten beteiligt zu werden. Dokumentieren Sie alle Schritte sorgfältig, das erleichtert die Nachverfolgung und sichert Ihre Position.