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Enthalten in Personalrat aktuell
Wann ist ein Arzt ein Arzt?
Für Krankenhausärzte gibt es einen extra Tarifvertrag, den TV-Ärzte/VKA. Fraglich dabei ist, wer Arzt im Sinne dieses Tarifvertrags ist. Mit dieser Frage musste sich das Bundesarbeitsgericht beschäftigen (20.5.2026, Az. 4 AZR 98/25).
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Enthalten in Personalrat aktuell
Warum Sie Ihren Dienstherrn nach Ihren Daten fragen sollten
Beschäftigte haben nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) grundsätzlich ein Recht auf Auskunft über die zu ihrer Person gespeicherten Daten. Das kann insbesondere im Rahmen eines Kündigungsschutzprozesses interessant sein. Allerdings hat sich in der Rechtsprechung noch keine einheitliche Linie gebildet, was genau dieser Anspruch beinhaltet.
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Enthalten in Personalrat aktuell
Sie dürfen nicht alles wissen
Natürlich ist der Datenschutz auch bei Ihnen im Gremium höchst relevant. Sie haben ja einen Informationsanspruch gegen Ihre Dienststelle. Nur, wie genau muss die diesem Anspruch nachkommen? Hierzu hat das Verwaltungsgericht (VG) Ansbach entschieden (22.3.2024, Az. AN 8 P 21.01338).
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Enthalten in Personalrat aktuell
Vorsitzender als Datenschutzbeauftragter?
Vorsitzender des Personalratsgremiums sein und gleichzeitig das Amt des Datenschutzbeauftragten bekleiden? Das geht nicht! Hier stehen sich Interessen gegenüber, die nicht vereinbar sind. Daher ist eine Abberufung des Datenschutzbeauftragten in diesem Fall gerechtfertigt, so das Bundesarbeitsgericht (BAG) (6.6.2023, Az. 9 AZR 383/19).
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Enthalten in Mitarbeitende Aktiv Vertreten
Diebstahl am Arbeitsplatz – haften Dienstgebende?
Ich glaube, es gibt keine Dienststelle, in der Kolleg*innen nicht schon mal Sachen „abhandengekommen“ sind. Wenn Sie bzw. Kolleg*innen nun mal tatsächlich am Arbeitsplatz bestohlen werden, heißt das aber noch nicht, dass Ihnen Ihre Dienststellenleitung den entstandenen Schaden ersetzen muss. Außer, sie hat notwendige Sicherungsmaßnahmen unterlassen. Anschaulicher wird das Ganze an folgendem Fall aus der Praxis.
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Enthalten in Mitarbeitende Aktiv Vertreten
Schwerbehinderung muss nicht offenbart werden
Es gibt einen Streit im Arbeitsleben, der längst entschieden ist, aber dennoch immer wieder vor Gericht ausgetragen werden muss: der Streit darüber, ob eine Schwerbehinderung im Einstellungsgespräch offenbart werden muss und ob der Arbeitsvertrag angefochten werden kann, wenn sie eben nicht offenbart wird (Landesarbeitsgericht Köln, 16.4.2026, Az. 6 SLa 574/25).
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Enthalten in Mitarbeitende Aktiv Vertreten
Ein Konflikt macht noch kein Mobbing
Die Menschen sind sehr unterschiedlich. Der eine steckt einen blöden Spruch weg, als wäre das gar nichts. Die andere wiederum würde sich bei dem gleichen Spruch schon gemobbt fühlen. Sie als MAV sehen sich dann in der Sprechstunde Mitarbeitenden gegenüber, die Mobbingvorwürfe erheben. Und dann ist es an Ihnen, zu unterscheiden, ob ein bloßer Konflikt vorliegt oder tatsächlich Mobbing. Diese Unterscheidung mussten auch die Richter*innen im nachfolgenden Fall treffen (Arbeitsgericht Mannheim, 11.6.2026, Az. 5 Ca 139/25).
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Enthalten in Mitarbeitende Aktiv Vertreten
Handlungsspielraum führt zur Mitbestimmung
Es klingt banal: Mitbestimmung kann nur dort stattfinden, wo es auch etwas mitzubestimmen gibt. Das ist nicht der Fall, wenn eine Dienststellenleitung nur eine einzige, ganz bestimmte Handlung ausführen darf. In diesem Sinne sehen sich Dienstgebende manchmal ganz gern „unter einem bestimmten Handlungszwang“, um damit der Mitbestimmung den Boden zu entziehen. Aber das Bundesarbeitsgericht (BAG) schaut ganz genau hin, ob diese „Alternativlosigkeit“ auch wirklich gegeben ist oder ob nicht doch ein Raum für Mitbestimmung bleibt (18.3.2014, Az. 1 ABR 73/12).
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